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concepts for the city
of the future

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Obwohl der Begriff “Smart City” heutzutage weitverbreitet ist (v.a. in Raumplanungsliteratur oder Stadtforschung) ist es wichtig, die verschiedenen Aspekte, die eine Stadt “smart” machen, zu identifizieren und zu definieren.

In der Literatur wird der Begriff nicht in einer holistischen Weise verwendet, indem eine Stadt mit bestimmten Eigenschaften beschrieben wird, sondern wird für verschiedene Teilaspekte verwendet, welche von “Smart City als ein IT-Stadtteil“, über die nachhaltige Stadt bis zu “ Smart City in Bezug auf die ’Smartness’ ihrer BewohnerInnen“ reichen.

In Verbindung mit Wirtschaft oder Jobs wird die Bezeichnung “Smart City” verwendet, um eine Stadt mit einer “smarten” Industrie zu beschreiben. Das bedeutet vor allem Industrien im Bereich der Informations- und Kommunikationstechnologie (IKT), sowie andere Industrien, die IKT in ihrem Produktionsprozess beinhalten. Der Name “Smart City” wird auch für Business Parks oder eigene Stadteile bestehend aus Unternehmen dieser Branche verwendet.

Der Begriff “Smart City” wird auch in Bezug auf die Sensibilisierung seiner BewohnerInnen für Nachhaltigkeit benutzt. Eine “Smart City” benötigt “smarte” BewohnerInnen, in Bezug auf ihr Bewusstsein für nachhaltige, ressourcenschonende Lebensstile. In einem anderen Teil der Literatur weist die Bezeichnung “Smart City” auf die Beziehungen zwischen der Stadtregierung bzw. –verwaltung und ihren BürgerInnen hin. “Good governance” als ein Aspekt einer “smarten” Verwaltung betreffend die Nutzung von neuen Kommunikationskanälen für die BürgerInnen z.B. e-governance oder e-democracy. “Smart City” wird außerdem verwendet, um den Gebrauch von modernen Technologien im täglichen Leben zu diskutieren. Das schließt nicht nur IKT ein, sondern auch und besonders modern Transporttechnologien.

Logistik sowie neue Transportsysteme als “smarte” Systeme, die den urbanen Verkehr und die Mobilität der BewohnerInnen verbessern. Darüber hinaus werden verschiedene andere Aspekte das Leben in einer Stadt betreffend in Verbindung mit dem Begriff “Smart City” erwähnt, sowie Sicherheit, grüne, effiziente und nachhaltige Energie etc.

Zusammenfassend gibt es üblicherweise mehrere Handlungsfelder, welche in Bezug auf die Bezeichnung “Smart City” beschrieben werden: Industrie, Bildung, Partizipation, technische Infrastruktur, verschiedene “Soft Factors”. Eine “Smart City” ist eine in 6 Handlungsfeldern/Bereichen nachhaltig agierende, gut funktionierende Stadt, aufbauend auf einer “smarten” Kombination von Ressourcen und Aktivitäten sowie von selbstbestimmten, unabhängigen und bewusst handelnden BürgerInnen:

  • Smarte Wirtschaft
  • Smarte Menschen
  • Smart Governance
  • Smarte Mobilität
  • Smarte Umwelt
  • Smartes Leben

In den letzten Jahre haben “Smart City”-Initiativen und –Projekte aus unterschiedlichen Gründen in ganz Europa zunehmend an Bedeutung gewonnen. Allerdings konzentrieren sich viele dieser Projekte auf technische Innovationen (Grüne urbane Technologien, IKT) und sind oft “top down”, getrieben von Investoren, globalen Technologiekonzernen oder Gebäudeentwicklern. Dieser Zugang schließt andere urbane Akteure aus, die eine wesentliche Rolle für die Qualität der Ergebnisse und die breite Akzeptanz der Lösungen für urbane Herausforderungen spielen könnten.

Das von der EU co-finanzierte Projekt “SMACC – Smart City Coaching – Multi-Stakeholder-Trainingskonzepte für die Stadt der Zukunft” adressiert die wichtigsten Gruppen urbaner Akteure (Entscheidungsträger in der öffentlichen Verwaltung und in Unternehmen, der Wissenschaft, der Forschung, NGOs, BürgerInnen und zivilgesellschaftliche Organisationen) und entwickelt ein Trainingskonzept für sogenannte “Smart City Coaches” mit der Intention, MultiplikatorInnen zur Entwicklung und Unterstützung von “Smart Citys” auf verschiedenen Ebenen der Gesellschaft auszubilden.


Erasmus + logo. This project has been funded with support from the European Commission.

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